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(21.05.2013, 12:43)
Neben dem Basisdienst will die Nachrichtenagentur dapd das Angebot dapd plus aufbauen und dazu in den nächsten Jahren bis zu 75 Wirtschaftsjournalisten einstellen. Außerdem möchte dapd bei Firmenkunden und im Special-Interest-Geschäft wachsen, erklärt dapd-Chefredakteur Cord Dreyer im neuen WIRTSCHAFTSJOURNALIST.
Hamburg - Wann merken Journalisten, dass es einem Medienhaus gut geht? Wenn es neue, feste Arbeitsplätze schafft. Wie jetzt bei der Nachrichtenagentur dapd, die ihre Wirtschaftsberichterstattung massiv ausbauen möchte und neue, spezialisierte Mitarbeiter sucht.
"Wir denken an 50 bis 75 Mitarbeiter in den nächsten zwei, drei Jahren und wollen so eine der größten Wirtschaftsredaktionen in Deutschland werden. Dafür suchen wir vor allem Journalisten, die in bestimmten Themenfeldern stark sind, die wir angehen wollen", erklärt Dreyer im Gespräch mit WJ-Chefredakteur Markus Wiegand.
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Auch die Themenfelder, in denen sich die neuen Mitarbeiter besonders gut auskennen sollten, sind schon teilweise definiert. Die Nachrichtenagentur dapd, Zweiter auf dem hart umkämpften deutschen Markt der Nachrichtenagenturen hinter Platzhirsch dpa, will Dienste in den Bereichen Finanzen, Währung und Verschuldung; Mobilität; Energie; Klima; Altersvorsorge sowie Technologie und Innovation etablieren.
Die ersten vier Mitarbeiter haben bei dapd bereits im Mai begonnen, sie kümmern sich um den Themenblock Technologie und Innovation.
"Wir wollen durch dapd plus auch bei den Nicht-Medien als Kunden wachsen: Verbände, Parteien, Unternehmen. Wir wissen, dass es gerade in Politik und Wirtschaft ein Bedürfnis für diese Art der vertieften Informationen gibt. Bisher liegt der Umsatzanteil von Nicht-Medien bei uns erst im einstelligen Prozentbereich, im Gegensatz zu Wettbewerbern, die bis zu 95 Prozent ihrer Kunden außerhalb der Medien haben", erklärt Cord Dreyer.
Bülend Ürük
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