10 Beethoven-Violinsonaten in BR-KLASSIK
(23.05.2013, 15:44)
Vergabe der Presseförderung ist an objektive Kriterien gebunden – „Wer kleinen Titeln Förderung streicht, vernichtet Arbeitsplätze“, sendet der VÖZ aus.
Wien - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) wehrt sich gegen "die Vermengung der sogenannten Inseratenaffäre mit der gesetzlichen Presseförderung": „Damit soll ein Förderinstrument schlecht geredet werden, das für die Meinungs- und Titelvielfalt in Österreich eine unverzichtbare Stütze darstellt. Viele kleinere regionale Titel wären ohne Mittel aus der Presseförderung in ihrer Existenz gefährdet“, betont VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger in Hinblick auf die Aussagen des Grünen Landwirtschaftssprechers Wolfgang Pirklhuber.
„Die Vergabe der Presseförderung ist an objektive und nachvollziehbare Kriterien geknüpft, deren Einhaltung von der Presseförderungskommission und der KommAustria geprüft wird. Werden diese Förderkriterien von Zeitungen erfüllt, egal ob sie sich im Besitz einer Partei befinden oder einer politischen Bewegung nahe stehen, sind sie bezugsberechtigt, egal um welche Partei es sich dabei handelt“, unterstreicht der VÖZ-Geschäftsführer. Eine Beurteilung der Inhalte sei auf Grund der verfassungsrechtlich gebotenen Pressefreiheit strikt abzulehnen.
In Hinblick auf eine allfällige Reform der Presseförderung sei das Thema Medien- und Titelvielfalt auf Grund der wirtschaftlich angespannten Situation aktueller denn je: „Gerade die kleinen Titel brauchen die Presseförderung wie einen Bissen Brot. Wer ihnen die Presseförderung streicht, vernichtet journalistische Arbeitsplätze“, so Grünberger.