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„Baby-Hitler“-Foto bleibt für Satiremagazin „Titanic“ ohne Folgen

Ein Verfahren wegen Beleidigung sei nicht möglich gewesen, weil Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz keinen Strafantrag gestellt habe.

Wien (dpa) − Die Zielscheiben-Montage unter dem Titel „Endlich möglich: Baby-Hitler töten!“ des Satiremagazins „Titanic“ über Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bleibt ohne juristische Folgen.

 

Wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Freitag sagte, wurden die Ermittlungen eingestellt. Der Verdacht einer Aufforderung zu Straftaten sei verworfen worden, weil das Bild offensichtlich keinen ernsthaften Mordaufruf darstelle.

 

Ein Verfahren wegen Beleidigung sei nicht möglich gewesen, weil Kurz keinen Strafantrag gestellt habe. Im Oktober 2017 hatte der 31-Jährige die Nationalratswahl in Österreich gewonnen, was das Magazin zum Anlass für die Montage nahm. Kurz wurde unter anderem wegen seines strikten Anti-Migrationskurses zum Kanzler gewählt.

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