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DJV will Umbau deutscher Redaktionen

Der DJV rief Medienunternehmer dazu auf, bei der Auswahl ihrer Beschäftigten die gesellschaftliche Vielfalt abzubilden − etwa in Bezug auf Alter, Geschlecht, Ethnizität, soziale Herkunft oder sexuelle Orientierung.

Dresden (dpa) − Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat eine größere Vielfalt in den Redaktionen deutscher Medien gefordert. Die Gewerkschaft verabschiedete zum Abschluss der Jahrestagung am Montag in Dresden eine entsprechende Erklärung. „Wir fordern Pluralismus und Offenheit in der Gesellschaft. Dann dürfen Redaktionen in ihrer Zusammensetzung nicht wie monolithische Blöcke aussehen“, erklärte der DJV-Vorsitzende Frank Überall.

Der DJV rief Medienunternehmer dazu auf, bei der Auswahl ihrer Beschäftigten die gesellschaftliche Vielfalt abzubilden − etwa in Bezug auf Alter, Geschlecht, Ethnizität, soziale Herkunft oder sexuelle Orientierung.

Bei der Jahrestagung stand zudem die Situation von befristet angestellten Fernsehjournalisten sowie von freien Printjournalisten auf dem Programm. Öffentlich-rechtliche und private Fernsehanstalten lagerten ihre Produktionsaufträge zunehmend an Fremdfirmen aus, kritisierte der Verband. Dort hätten die Journalisten mit befristeten Verträgen zu kämpfen und würden nicht nach Tarif bezahlt.

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