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dpa

Radio-Journalist in Mexiko erschossen

Präsidentensprecher Jesús Ramírez Cuevas sprach bei Twitter von einem „Anschlag auf den mexikanischen Journalismus“.

Oaxaca (dpa) − Am Vorabend des internationalen Tags der Pressefreiheit ist in Mexiko ein Journalist erschossen worden. Die Leiche von Telésforo Santiago sei am Donnerstag (Ortszeit) mit Schusswunden in Gesicht und Hals in einem Auto in einer ländlichen Gegend gefunden worden, teilte die Staatsanwaltschaft in Oaxaca mit. Präsidentensprecher Jesús Ramírez Cuevas sprach bei Twitter von einem „Anschlag auf den mexikanischen Journalismus“. Die Regierung werde alles dafür tun, die Verantwortlichen zu finden.

Santiago war ein pensionierter Professor für die Bildung der indigenen Bevölkerung. Er hatte den lokalen Radiosender Estéreo Cafetal in San Agustín Loxicha im Bundesstaat Oaxaca gegründet.

Mexiko gilt als eines der gefährlichsten Länder für Journalisten weltweit. Nach Angaben des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ) mit Sitz in New York wurden 2019 bisher vier Medienschaffende in dem lateinamerikanischen Land ermordet. Im vergangenen Jahr waren es demnach mindestens zehn.

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