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Newsroom – Henning Kornfeld

Wegen seiner Medienkritik: Streiter wirft Steingart Heuchelei vor

Wegen seiner Medienkritik: Streiter wirft Steingart Heuchelei vor Wird wegen seiner Medienkritik kritisiert: Media-Pioneer-Gründer Gabor Steingart

Der ehemalige stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter wirft Gabor Steingart wegen dessen jüngster Medienkritik Heuchelei vor. Steingart hatte in seinem „Morning Briefing“ gegen Leitmedien wie „Spiegel“, „FAZ“ und „Süddeutsche Zeitung“ ausgeteilt, weil sie Armin Laschet unfair behandelten.

Berlin – Am vergangenen Donnerstag hat sich Media Pioneer Gabor Steingart im „Morning Briefing“ Medien wie „Spiegel“, „FAZ“ und „Süddeutsche Zeitung“ vorgenommen und sie für ihren Umgang mit Armin Laschet hart kritisiert. Tenor: Sie würden gegen den gescheiterten Kanzlerkandidaten „unterhalb der Gürtellinie“ austeilen.

 

Einen Steingart-Kritiker hat diese Medienkritik auf die Palme gebracht – nach ganz oben: Georg Streiter, Vize-Regierungssprecher zwischen 2011 und 2018 sowie Ex-Politikchef von „Bild“, wirft Steingart auf seinem Blog nun Heuchelei vor. Begründung: „Die niederträchtigsten Stories über einen Politiker, an die ich mich erinnern kann, hat er selbst geschrieben.“

 

Streiter meint Steingarts Umgang mit Martin Schulz in den Jahren 2016 bis 2018. Als der SPD-Politiker sich für die Kanzlerkandidatur in Stellung brachte, erklärte Steingart, damals noch „Handelsblatt“-Herausgeber und Geschäftsführer, ihn zum Beispiel für komplett ungeeignet: „Mit der Darstellung von Martin Schulz als ungebildeten Alkoholiker hat Gabor Steingart den Versuch unternommen, nicht nur eine politische Karriere, sondern gleich einen ganzen Menschen zu vernichten“, schreibt Streiter.