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Vermischtes vom 15.10.2012

Schlechte Noten: Fernsehsender zeigen zu wenig Interesse an Twitter

Deutschlands Fernsehsender lassen Twitter zum großen Teil links liegen. Nur ZDF und ProSieben überzeugen, die RTL-Gruppe hat dagegen kein stimmiges Konzept für das soziale Netzwerk.

Köln - Der freie Journalist Tobias Gillen hat sich die Mühe gemacht und die Twitteraktivitäten der Fernsehsender miteinander verglichen. Gegenüber NEWSROOM zieht Gillen ein enttäuschtes Fazit: "Insgesamt versäumen noch zu viele Medien die Möglichkeiten des Social Web auf Twitter auszuschöpfen".

Tobias Gillen, der als freiberuflicher Medienjournalist und Tech-Kolumnist arbeitet, steht fest: „Ich habe den Eindruck, als sei einfach in vielen Redaktionen noch kein Verständnis für das Netzwerk vorhanden. Es wird häufig angenommen, ein paar automatische Links in die Welt rauspusten würde die Konsumenten „schon irgendwie so zufriedenstellen“. Dabei sind die Chancen nicht nur das Bewerben von eigenen Inhalten, sondern die Kommunikation und Interaktion mit den Lesern und Zuschauern. Fragen sollten schnell und kompetenz beantwortet und nützliche Tweets retweetet werden.  Zudem sollte das Ziel sein, das eigene Medienhaus menschlicher zu machen. Dies kann nur durch Kommunikation und den direkten Dialog mit den Konsumenten stattfinden."

Und welche positiven Beispiele gibt es bei den Fernsehsendern? Gibt es die überhaupt? Gillen hebt das ZDF und ProSieben hervor:  Dort wird viel kommuniziert und interagiert – letztlich geben die Followerzahlen ihnen auch Recht.“

Bülend Ürük

NEWSROOM-Tipp: Lesen Sie hier den Beitrag von Tobias Gillen über die Twitteraktivitäten der deutschen Fernsehsender.

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