TXT I PDA I Print I Full

newsroom.de - nachrichten für journalisten

TV vom 25.02.2008

ARD, ZDF und Kirchen beraten über Jugendschutz

Angesichts der rasanten Entwicklung der Medienlandschaft reiche der klassische Jugendmedienschutz nicht mehr aus, befanden die öffentlich-rechtlichen Sender.

München (ddp). ARD und ZDF suchen gemeinsam mit den Kirchen nach Wegen zur Ausgestaltung des Jugendmedienschutzes im Zeitalter von Internet und neuen Medien. Angesichts der rasanten Entwicklung der Medienlandschaft reiche der klassische Jugendmedienschutz nicht mehr aus, befanden die öffentlich-rechtlichen Sender am Montag in einer Erklärung. «Medienkompetent und Medienbildung sind deshalb das Gebot der Stunde», hieß es.

Wie Familien, Kindergärten oder Lehrer Kindern den Umgang mit Fernsehen und Internet vermitteln können, ist deshalb Gegenstand der mittlerweile vierten Jugendmedienschutztagung, die ARD und ZDF mit den Medienbereichen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) am 10. und 11. April in Erfurt veranstalten. Dabei soll es den Angaben zufolge auch um die Frage einer stärkeren Verankerung von Medienkompetenz im Gesetz gehen.

Teilnehmen werden unter anderen Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU), die evangelische Bischöfin Margot Käßmann, der katholische Medienbischof Gebhard Fürst, Vertreter der öffentlich-rechtlichen Sender sowie Medienwissenschaftler.

Teilen     DruckenWeiterleitenKommentarSuche Suchen nach: Jugendschutz

News-To-Friends

Beweisen Sie, dass Sie kein Spambot sind und lösen Sie die Aufgabe ...

7 + 9 =