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Das stellte das F.A.Z.-Institut in einer deutschlandweiten Medienanalyse fest. Lediglich 60 Prozent der Redakteure, die über die letztjährige "Mercedes-Benz Fashion Week Berlin" berichteten, haben den Namen der Veranstaltung richtig zitiert.
Frankfurt/M - Die Zitatgenauigkeit deutscher Journalisten scheint unter dem redaktionellen Kahlschlag der letzten Jahre zu leiden. So stellte das F.A.Z.-Institut in einer deutschlandweiten Medienanalyse fest, dass lediglich 60 Prozent der Redakteure, die über die letztjährige "Mercedes-Benz Fashion Week Berlin" berichteten, den Namen der Veranstaltung richtig zitiert haben. Fast 40 Prozent der Journalisten verwechselten das Treffen der Generation nach Yves Saint Laurent mit anderen Veranstaltungen, nannten es "Fashion Week" oder "Modetreffen".
Die massiven Stellenstreichungen in den Redaktionen beklagt auch Malte Hinz, Vorsitzender der "Deutschen Journalisten Union" bei ver.di. Vor dem Hintergrund der Jahrespressekonferenz des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Dienstag in Berlin warnte Hinz vor den Konsequenzen des Fließbandjournalismus infolge neuer Rationalisierungswellen: "Natürlich leidet die Qualität unter den Stellenkürzungen bereits jetzt. Die Existenzfrage der Tageszeitungen wird sich stellen, wenn die Einsparungen weitergehen und die Zeitungen weiter an Qualität einbüßen."