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Ausbildung vom 02.10.2012

Braucht der Wirtschaftsjournalismus eine Neuorientierung?

Ein Journalistensymposium der ING-DiBa beschäftigt sich am 25. Oktober in Hamburg mit der Zukunft des Wirtschaftsjournalismus.

Hamburg/Frankfurt - Schuldenkrise, Lehman-Pleite, New Economy-Blase: Wirtschaftliche Ausnahmesituationen sind heutzutage fast schon zur Gewohnheit geworden. Die damit verbundenen Herausforderungen prägen seit Jahren auch die Arbeit des Wirtschaftsjournalismus. Verändert hat sich dadurch auch der Informationsanspruch der Bürger. So erwartet die große Mehrheit der in der Gemeinschaftsstudie der Universität Hohenheim und der ING-DiBa befragten Personen, dass sich der Wirtschaftsjournalismus stärker mit gesellschaftspolitischen und volkswirtschaftlichen Fragen auseinandersetzt als mit der betriebswirtschaftlichen Betrachtung von Unternehmen.

Kann der Wirtschaftsjournalismus die veränderten Erwartungen und Bedürfnisse der Menschen noch erfüllen? Wie gehen die Profis mit den immer komplexer werdenden wirtschaftlichen Zusammenhängen und Fragestellungen um? Welchen Raum nehmen in der journalistischen Arbeit die neuen Medien ein?

Diese und weitere Fragen sollen im Vorfeld der diesjährigen Verleihung des Helmut Schmidt-Journalistenpreises im Rahmen einem Journalistensymposium aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. In Kurzvorträgen und einer Gesprächsrunde mit den Chefredakteuren Jörg Schönenborn, Mathias Müller von Blumencron, Hermann-Josef Tenhagen und Arno Balzer werden die Meinungen und Erkenntnisse erfahrener Medienprofis zusammengeführt und mit dem Publikum diskutiert. Veranstalter ist die ING-DiBa.

25. Oktober 2012, 12.30 bis 17.00 Uhr, Hotel Le Royal Meridien, An der Alster 52–56, 20099 Hamburg.

Weitere Infos und Anmeldung: presse@ing-diba.de

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