Journalismus
Newsroom - Olivia Samnick

KI im Bild: Was darf man denn jetzt noch?

KI-Werkzeuge können in der Bildbearbeitung leicht aushelfen. Doch: Inwieweit gefährdet KI die Glaubwürdigkeit des Fotojournalismus? Wie lassen sich Bearbeitungsschritte nachprüfen? Und wie behandelt die Branche diese Unsicherheiten?

Ein Fussel auf der Porträtaufnahme, ein etwas überbelichteter Hintergrund: KI-Werkzeuge können in der Bildbearbeitung leicht aushelfen. Doch: Inwieweit gefährdet KI die Glaubwürdigkeit des Fotojournalismus? Wie lassen sich Bearbeitungsschritte nachprüfen? Und wie behandelt die Branche diese Unsicherheiten? Heike Ollertz und Marco Urban von Bundesverband für Berufsfotograf:innen Freelens geben im „medium-magazin“ Einblicke. 

 

Frau Ollertz, Herr Urban, Sie vertreten den bundesweit größten Verband für Berufsfotograf:innen – wie sehr treibt das Thema KI den Fotojournalismus um?

 

Heike Ollertz: Sehr. Wir haben sehr früh begonnen, uns mit KI und Fotografie zu beschäftigen. Schon 2023 haben wir die ersten Leitmedien zum Gespräch gebeten. Marco Urban ist in die Arbeitsgruppe des Deutschen Fotorats gegangen. Hier arbeiten Expert:innen, die sich mit KI juristisch, ethisch und technologisch befassen. Sich mit KI auseinanderzusetzen, begreifen wir als unsere gesellschaftliche Verantwortung. 

 

Marco Urban: Uns kümmern konkret besonders zwei Bereiche: Im seriösen Journalismus müssen die Bilder authentisch sein. Im Werbebereich ...(Fortsetzung im „medium-magazin“)

 

 

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