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Michael Haller zieht sich vom EIJK zurück

Nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze des Europäischen Instituts für Journalismus- und Kommunikationsforschung übergibt Haller die Leitung an Gabriele Hooffacker.

Leipzig – Michael Haller gibt nach über 20 Jahren die wissenschaftliche Leitung des Europäischen Instituts für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK) ab. Seit der Gründung des Instituts im Jahr 2003 hat Haller das Forschungszentrum zu einer renommierten Anlaufstelle für praktische Journalismusforschung entwickelt. Unter seiner Ägide entstanden unter anderem das Schulungsprogramm „Fit for News“ und zahlreiche empirische Studien zur Rolle des Journalismus in demokratischen Gesellschaften.

 

Haller, geboren 1945 in Konstanz, sammelte Erfahrungen als Journalist, unter anderem beim „Spiegel“ und der „Zeit“, und hat mit seinen Lehrbüchern und Publikationen grundlegende Standards des praktischen Journalismus gesetzt. Stephan Seeger, Geschäftsführender Vorstand der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig, würdigte Hallers Engagement für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und seine Verdienste um die medienwissenschaftliche Gemeinschaft.

 

Ab 1. Mai übernimmt Gabriele Hooffacker die Institutsleitung. Die Medienwissenschaftlerin, zuvor stellvertretende Direktorin des Instituts für Digitales Lehren und Lernen an der HTWK Leipzig, bringt Erfahrungen in Forschung, Lehre und Journalismus mit. Hooffacker betont, das EIJK sei „hervorragend aufgestellt, um die Leipziger Medienszene mit medienwissenschaftlicher Forschung zusammenzubringen.“ Den ersten inhaltlichen Impuls setzt sie bei der Auftaktveranstaltung der Leipziger Mediengespräche am 29. April 2026 auf dem Mediencampus Villa Ida.

 

 

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