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Deutscher Fernsehpreis für Ibrahim Naber

Deutscher Fernsehpreis für Ibrahim Naber I. Naber (Foto: Welt)

Der „Welt“-Chefreporter gewinnt die Auszeichnung für Ukraine-Berichterstattung.

„Welt“-Chefreporter Ibrahim Naber ist mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Moderation / Einzelleistung Information“ ausgezeichnet worden. Die Jury würdigt damit seine kontinuierliche Berichterstattung aus dem ukrainischen Kriegsgebiet.

 

Naber berichtet seit Beginn der russischen Invasion im Jahr 2022 von den umkämpften Frontlinien sowie über die zivilen Auswirkungen des Ausnahmezustands. Im Herbst 2025 wurden Naber, sein Produzent und sein Kameramann bei der Recherche durch einen russischen Drohnenangriff verwundet.

 

In seiner Laudatio sagte ZDF-Moderator Markus Lanz: „Du hast mir erzählt, wie sich der Krieg verändert hat, wie sich der gesamte Charakter von Krieg verändert hat, was das mit uns als Gesellschaft macht. Du wärst dabei fast gestorben, du hast den Tod unmittelbar erlebt. Was dich so besonders macht – du bist immer geblieben.“ Und er führte weiter aus: „Man könnte fragen, warum macht man das, warum setzt man sich der Gefahr aus. Die Antwort ist einfach: Weil im Krieg die Wahrheit als Erstes stirbt. Und es braucht Leute wie dich, die unkorrumpierbar, ohne große Show, ohne Theater erzählen, was ist. Auf beiden Seiten. Die unvoreingenommen berichten.“

 

Naber selbst bezeichnete den Preis als „Auftrag, mit unserer Berichterstattung weiterzumachen.“ Und Helge Fuhst, „Welt“-Chefredakteur, gratulierte und sagte: „Wenn Desinformation und Verzerrung gezielt als Waffen eingesetzt werden, ist verifizierte Berichterstattung von der Front das korrektive Moment, für das es den Journalismus gibt. Ibrahim Naber und sein Team riskieren ihr Leben für Informationen und Klarheit, um den Menschen die Wahrheit in der Ukraine greifbar zu machen.“

 

 

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