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Sie waren WSJ.de: Florian Bamberg

Wall Street Journal Deutschland ist Geschichte. Zu den Machern gehörte Florian Bamberg.

 

Frankfurt - Der 32-Jährige war beim Wall Street Journal Deutschland News Editor.

Florian Bamberg hat Journalistik in Leipzig studiert. Neben dem Studium schrieb er etwa für "Die Zeit", "Süddeutsche Zeitung" oder die Deutsche Presse-Agentur. Nach der Volontariats-Station im Wirtschaftsteil der "Leipziger Volkszeitung" war für ihn klar, in welche Richtung es gehen sollte.

Bei Dow Jones fing er in der Energie-Redaktion an, wo er mit der Meldung über den Einstieg von Gazprom auf dem deutschen Strommarkt einen Scoop landete. Dann wechselte er zum Wall Street Journal Deutschland, wo er neben der Energiebranche auch über Themen wie den Fernbus-Sektor oder defizitäre Regionalflughäfen schrieb. Florian Bamberg hat beim Wissenschaftsverlag Springer die Studie „Psychologische Erkenntnisse in Tageszeitungen“ veröffentlicht.

 


Team WSJ.de: Florian Bamberg (32) war News Editor.

 

 

Kontakt

Web: Florian Bamberg

Twitter: Florian Bamberg

Email: f.bamberg@gmx.net

Wie ich zu Wall Street Journal Deutschland kam: Ich war bei den Energie-Fachdiensten, als wsj.de an den Start ging. Auf dem Männerklo traf ich den damaligen neuen Chefredakteur Knut Engelmann und überzeugte ihn per Elevator Pitch, mich ins Team aufzunehmen. Ich wollte dabei sein bei diesem Versuch, den deutschen Wirtschaftsjournalismus aufzumischen. Im Sommer 2012 ging es für mich los – eine sehr spannende und lehrreiche Zeit.

Mein größter Moment beim Wall Street Journal Deutschland: Immer dann, wenn sich unsere Thesen bewahrheitet haben – etwa die, dass sich der Flughafen Kassel-Calden auf absehbare Zeit nicht rechnen wird. Leider ist es leichter, anderen mangelnde Profitabilität in Aussicht zu stellen, als selbst profitabel zu sein.

 

Team WSJ.de: Wer sind die Menschen, die WSJ.de geprägt haben? NEWSROOM stellt zum Abschied das Team um Chefredakteur Ralf Drescher vor: Sabrina Schadwinkel, Marion Schalk, Vera Sprothen, Florian Bamberg, Jörgen Camrath, Stephan Dörner, Peter Hein, Lars Ophüls, Jörn Rehren, Olaf RidderStefania Zampieri und natürlich Ralf Drescher selbst. B.Ü.

 

 

Lohnt sich Journalismus überhaupt noch? Unbedingt! (B.Ü.)

 

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