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Newsroom – Georg Taitl

Volker Wolff im Alter von 75 Jahren gestorben

Volker Wolff im Alter von 75 Jahren gestorben Volker Wolff (Foto: IMAGO / Hoffmann)

Der frühere Chefredakteur der „WirtschaftsWoche “und Journalismus-Professor setzte sich für faktenorientierten Journalismus, die Unabhängigkeit von Redaktionen und die Interessen von Verbraucherinnen und Verbrauchern ein.

Mainz – Volker Wolff, der von 1991 bis 1995 Chefredakteur der „WirtschaftsWoche“ war und später als Journalismus-Professor in Mainz lehrte, ist bereits am 29. August 2026 im Alter von 75 Jahren gestorben, wie die „WiWo“ berichtet. Wolff stand für einen soliden, kompetenten und aufklärerischen Journalismus, der sich an den Leserinnen und Lesern orientierte und auf Fakten setzte.

 

Der gebürtige Bonner hatte zunächst nicht geplant, Journalist zu werden. Als Assistent in der Chefetage des Kölner Versicherers Colonia schien für ihn zunächst eine Karriere im Management der Versicherungsbranche möglich. Er entschied sich jedoch für den Journalismus. Seine berufliche Laufbahn begann als Redakteur beim „Handelsblatt.“ Anschließend arbeitete er als Ressortleiter beim Wirtschaftsmagazin „Capital“, bevor er 1991 zur „WirtschaftsWoche“ wechselte. Unter andrem war er auch Herausgeber der „Wirtschaftsjournalist:in“.

 

Als Chefredakteur gab Wolff dem Wochenblatt ein neues Profil. Er verstärkte die Berichterstattung über Verbraucher- und Nutzwertthemen und prägte einen pragmatisch-liberalen und fortschrittlichen Kurs. Während seiner Amtszeit sorgte das Magazin mehrfach mit kritischen und gut recherchierten Geschichten für Aufmerksamkeit.

 

1995 schied Wolff aus der Chefredaktion aus und wechselte in die journalistische Ausbildung. Bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2014 war er Professor am Journalistischen Seminar der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Auch dort blieb er unbequem und streitbar.

 

 

 

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