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„Westfalen-Blatt“ trauert um langjährigen Lokalsportredakteur Jörg Manthey

Er ist am 3. Februar im Alter von 64 Jahren unerwartet verstorben.

Paderborn/Bielefeld – Das „Westfalen-Blatt“ trauert um seinen langjährigen Lokalsportredakteur Jörg Manthey. Er ist am 3. Februar im Alter von 64 Jahren unerwartet verstorben.


Manthey war seit 1988 für das „Westfalen-Blatt“ tätig. Der gebürtige Achimer aus Niedersachsen begann seine Laufbahn in der Lokalsportredaktion in Bielefeld. Über Jahrzehnte prägte er dort die Berichterstattung. Später wechselte er in die Paderborner Redaktion, wo er ebenfalls im Lokalsport arbeitete.


Sein journalistischer Schwerpunkt lag insbesondere auf dem Handball. Die Vereine TSG Altenhagen-Heepen und TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck begleiteten seine Berichte ebenso wie der American-Football-Club Bielefeld Bulldogs. Auch weniger beachtete Sportarten standen regelmäßig im Fokus seiner Arbeit. Früh widmete er sich zudem intensiv dem Frauenfußball.


Manthey galt als gründlicher Kenner von Ergebnissen, Tabellen und Statistiken. Zugleich richtete er seinen Blick vor allem auf die Menschen hinter den sportlichen Leistungen. Über viele Jahre begleitete er unter anderem den Werdegang des Langstreckenläufers Amanal Petros, der 2012 als 16-jähriger Asylbewerber nach Bielefeld kam und später Vizeweltmeister im Marathon wurde.


2019 wechselte Manthey nach Paderborn in die dortige Lokalsportredaktion. Auch dort setzte er seine Arbeit im gewohnten Stil fort. Kolleginnen und Kollegen beschreiben ihn als zurückhaltend und verlässlich. In der Sport-Community war er anerkannt; viele kannten ihn unter dem Spitznamen „Monty“.


Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod löste in der Region große Betroffenheit aus. Die Paderborn Baskets gedachten Manthey vor ihrem Zweitliga-Heimspiel gegen Phoenix Hagen mit einer Schweigeminute.

 

 

 

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