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"Wiener Bezirkszeitung": Trauer um Karl Mader

Der Gründer der "Wiener Bezirkszeitung" ist im 71. Lebensjahr verstorben.

Wien - Karl Mader, Journalist und Zeitungsherausgeber, ist nach langer schwerer Krankheit in der Nacht von Donnerstag, dem 5. Juli, auf Freitag gestroben.

"Wir von der bz-Wiener Bezirkszeitung trauern um ihn. Wir trauern um einen Mann, der die Medienlandschaft in unserer Stadt maßgeblich geprägt hat", heißt es von Redaktion und Verlag.

Karl Mader war der Vater der Wiener Gratis-Wochenzeitungen. Der gelernte Schriftsetzer und Journalist hat 1976 die "Bezirksjournale" gegründet. Nach dem Verkauf an die Kurier AG hat er 1982 das Konkurrenzmedium "Wiener Stadtjournal", die heutige bz- Wiener Bezirkszeitung - seit 2009 ein Titel der Regionalmedien Austria - ins Leben gerufen.

2007 hat sich Karl Mader vom Zeitungsgeschäft zurückgezogen. In seinem Ruhestand veröffentlichte Mader sein erstes Buch "Am Ende einer Reise" - eine Sammlung von 41 Fantasy-Storys. Karl Maders zweites Werk - "Anekdoten aus Wien" - soll noch dieses Jahr veröffentlicht werden.