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Facebook erklärt angebliche Bilawal-Bhutto-Profile für Fälschungen

Internetplattform nimmt Eintragungen von der Seite.

London (AFP) - Die Internetplattform Facebook hat zwei angebliche Profile des Sohnes der getöteten pakistanischen Oppositionsführerin Benazir Bhutto für gefälscht erklärt. Die Eintragungen, die dem 19-jährigen Oxford-Studenten Bilawal Bhutto Zardari zugeschrieben worden waren, seien von der Seite entfernt worden, teilte Facebook am Donnerstag mit. Untersuchungen, bei denen "eine Reihe von Kriterien" angewendet würden, hätten die Fälschung ans Licht gebracht.

Auch zwei ranghohe Mitglieder der Pakistanischen Volkspartei PPP, zu deren Chef Bilawal Bhutto am Sonntag ernannt worden war, bezeichneten die Profile als Fälschungen. PPP-Sprecherin Sherry Rehman sagte: "Es sind nicht seine Eintragungen, sie stammen nicht von ihm, jemand anderes hat es getan."

Auf der Kontakt-Website waren Äußerungen aufgetaucht, in denen vermeintlich Bilawal Bhutto sein Studentenleben und persönliche Vorlieben beschrieb, aber auch Bemerkungen zu seinen politischen Ansichten und Fähigkeiten machte.