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Premiere rechnet 2008 mit Verlust

Finanzvorstand geht.

München (dpa) - Der Bezahlfernsehsender Premiere rechnet in diesem Jahr mit einem Verlust und trennt sich von seinem Finanzvorstand. Im laufenden Jahr sei mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von minus 40 bis 70 Millionen Euro zu rechnen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit. Finanzvorstand Alexander Teschner habe sein Amt mit Zustimmung des Aufsichtsrats mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Bis ein Nachfolger gefunden sei, übernehme Unternehmenschef Mark Williams die Verantwortung für das Finanzressort.

Derzeit gebe es keine Pläne für eine Kapitalerhöhung, sagte Williams in einer Telefonkonferenz. Im nachbörslichen Handel brach der Premiere-Kurs bei Lang&Schwarz um rund 14 Prozent auf 8,00 Euro ein. Auf Xetra hatte die Aktie 0,11 Prozent tiefer auf 9,27 Euro geschlossen.

Bei der EBITDA-Prognose nicht berücksichtigt seien mögliche positive Einmaleffekte aus dem weiteren Verkauf von Free-TV- Übertragungsrechten an der Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Als Konsequenz aus der Prognose habe Premiere Gespräche mit seinen Banken über die Restrukturierung von Kreditvereinbarungen aufgenommen und sei zuversichtlich, eine Einigung zu erzielen. 0

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