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dpa

„watson.de“ Chefredaktion verwaist

Nach Knatsch soll Content Director Arne Henkes die Chefredaktion kommissarisch führen.

Berlin (dpa) − Das Jugendportal „watson.de“ verliert seine bisherige Chefredaktion. „Gesa Mayr und Anne-Kathrin Gerstlauer haben sich entschieden, die Chefredaktion auf eigenen Wunsch aufgrund unterschiedlicher Auffassungen in der Ausrichtung von watson.de zu verlassen“, teilte der Werbevermarkter Ströer am Donnerstag mit, zu dem „watson.de“ ebenso gehört wie das Nachrichtenportal „t-online.de“. Mayr selbst äußerte sich entsprechend auf Facebook. Kommissarisch soll Content Director Arne Henkes die Chefredaktion führen. Zuvor hatte der Branchendienst „meedia“ darüber berichtet.

Ströer war mit „watson.de“ erst im März des Jahres in Deutschland gestartet. Sitz der Redaktion ist in Berlin. Als Zielgruppe gilt die mit dem Smartphone große gewordene Generation Mobile der etwa 20- bis 35-Jährigen. Ströer hat Redaktionskonzept, Design und Technologie in Lizenz von dem 2014 gestarteten Schweizer Portal „watson.ch“ übernommen. „Wir sind sehr stolz auf unser Team und alles, was wir in der gemeinsamen Zeit erreicht haben“, teilte Mayr auf Facebook mit. „Wir wünschen der Redaktion und den Schweizer Kollegen nur das Beste und sind uns sicher, dass sie weiter Großes leisten werden.»

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