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Newsroom – Georg Taitl

„Correctiv“ baut Stellen ab und holt Hüdaverdi Güngör zurück

„Correctiv“ baut Stellen ab und holt Hüdaverdi Güngör zurück Hüdaverdi Güngör (Foto: Correctiv)

Das gemeinwohlorientierte Medienhaus richtet sich neu aus. Neben dem Ausbau von Bewegtbild und digitalen Angeboten werden Stellen abgebaut.

Berlin – Beim gemeinwohlorientierten Medienhaus „Correctiv“ führt eine strategische Neuausrichtung auch zu Stellenabbau. Nach Angaben der Organisation wurden mehrere Positionen gestrichen. Der Abbau sei weitgehend über auslaufende Verträge und die Nichtbesetzung frei gewordener Stellen erfolgt. Zugleich mussten sich die Verantwortlichen nach eigenen Angaben von einigen Beschäftigten trennen.

 

Neu zum Unternehmen beziehungsweise zurück zu „Correctiv“ kommt Hüdaverdi Güngör. Er übernimmt als Chefredakteur die Verantwortung für den ausgebauten Bereich Bewegtbild und Social Media. Güngör war bereits früher bei „Correctiv“ tätig und gründete dort die Jugendredaktion Salon5. Zuletzt arbeitete er bei funk im Partnermanagement und an der Entwicklung neuer Formate.

 

Der neue Geschäftsbereich soll eigene Recherchen verstärkt als Dokumentarfilme umsetzen. Zusätzlich will „Correctiv“ künftig Auftragsproduktionen anbieten. Ein erster Dokumentarfilm auf Grundlage einer eigenen Recherche wurde bereits Anfang des Jahres veröffentlicht.

 

Auch der Faktencheck wird neu organisiert. „Correctiv.Faktencheck“ soll stärker mit der Community und der systematischen Auswertung von Daten arbeiten. Nutzerinnen und Nutzer können über das Faktenforum Hinweise und Wissen zu Recherchen beitragen. Recherchen zu großen Technologieplattformen und deren Umgang mit Desinformation werden künftig in der Investigativredaktion gebündelt.

 

Mit der Neuausrichtung will „Correctiv“ zudem neue digitale Produkte entwickeln. Für Anfang 2027 ist der Start einer eigenen App geplant.

 

 

 

 

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