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Newsroom – Georg Taitl

DJV fordert Absicherung freier Journalisten beim Deutschlandfunk

Mehr als 550 Mitarbeitende des Deutschlandfunks haben einen offenen Brief zur anstehenden Programmreform unterzeichnet. Der Deutsche Journalisten-Verband fordert verbindliche Zusagen für die berufliche Zukunft der freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Berlin – Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert die Verantwortlichen des Deutschlandradios auf, die berufliche Zukunft der freien Journalistinnen und Journalisten bei der anstehenden Programmreform zu sichern. „Wir fordern unverzüglich verbindliche Zusagen, die eine Weiterarbeit im bisherigen Umfang ermöglichen“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster laut einer Mitteilung des Verbands vom 20. Oktober.

 

Der DJV unterstützt damit die Forderungen eines offenen Briefes, den mehr als 550 Mitarbeitende des Deutschlandfunks unterzeichnet haben.

 

„Wer das Programm umbaut, darf nicht die Menschen im Stich lassen, die es stark gemacht haben“, erklärt Beuster. „Die Freien beim Deutschlandfunk brauchen eine Perspektive. Und zwar jetzt.“

 

Wenige Wochen vor dem Start des neuen Programmschemas ist für viele Freie weiterhin unklar, wie es für sie weitergeht. Der DJV kritisiert die fehlende Planungssicherheit und drohende Einkommensverluste. Langjährige freie Mitarbeitende dürften durch die Reform nicht ins berufliche Abseits geraten.

 

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