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Kai Diekmanns größtes Medien-Paradox: enttäuscht und begeistert von Elon Musk

Kai Diekmanns größtes Medien-Paradox: enttäuscht und begeistert von Elon Musk Kai Diekmann (Foto: Friedrich Bungert)

Zum zehnten Geburtstag von „kress pro“ blicken führende Medienmanager auf prägende Figuren der Branche zurück. Der Ex-„Bild“-Chefredakteur nennt ausgerechnet eine Person, die ihn gleichermaßen enttäuscht wie fasziniert hat.

Berlin – Zum Jubiläum von „kress pro“ beantworten Führungskräfte Fragen zur Vergangenheit und Zukunft der Medienbranche. Der Storymachine-Chef und frühere „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann äußert sich dabei zu einer Figur, die die Medienwelt in den vergangenen Jahren besonders polarisiert hat: Elon Musk.

 

„Wer hat mich am meisten enttäuscht? Elon Musk. Mit seiner plumpen Wahlwerbung für Kreml-Parteien wie die AfD – und seinem ruinösen Management meines Lieblings-Networks Twitter: seit der Übernahme durch Musk ein extrem uncharmanter Ort (Danke, Grok) …

 

Wer hat mich am meisten begeistert? Elon Musk. Mit seinen Visionen und bahnbrechenden Innovationen – weil er Zukunft nicht nur prophezeit, sondern ganz konkret baut: Seit Tesla ist die Automobilbranche eine andere, seit SpaceX ist Leben in fernen Galaxien keine Utopie mehr, sein Weltall-Internet Starlink lässt die Wüste leben (Danke, Grok) …“


Weitere Themen der Jubiläumsausgabe

  • „Vor uns liegt jetzt die entscheidende Phase“. In diesem Jahr zeichnen wir Thomas Düffert als „Medienmanager des Jahres“ aus. Im Interview sagt der Madsack-Chef, wie er regionalen Journalismus künftig finanzieren will
  • Die Kress Awards 2025 – Die Besten der Branche. „kress pro“ zeichnet 70 Führungskräfte aus, die in der Medienbranche im vergangenen Jahr Herausragendes geleistet haben: in Vertrieb, Vermarktung und Chefredaktion (national und regional), im Digitalgeschäft, bei Fachmedien, TV und Audio – sowie in Österreich und der Schweiz. Die Sieger in den zwölf Kategorien und alle Begründungen
  • Machtkampf bei der FAZ. Ex-BR-Intendant Ulrich Wilhelm schwingt sich zum starken Mann bei der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ auf. Das sorgt für Abgänge im Aufsichtsrat und ein wachsendes Unbehagen in Frankfurt
  • So erreicht die „Zeit“ mit Videos neue Zielgruppen. Auf welche Videoformate und Kanäle die „Zeit“ setzt, um mit Bewegtbild erfolgreich zu sein. Spoiler: Ein Interview mit Gregor Gysi landete bei YouTube mit 1,7 Millionen Abrufen auf Platz eins

 

 

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