Vermischtes
Newsroom – Georg Taitl

Protest gegen Constantin Schreiber: Polizei ermittelt gegen zwei Männer

Rund 100 Menschen haben in Dresden gegen eine Lesung des früheren „Tagesschau“-Sprechers demonstriert. Nach der Kundgebung wird wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt.

Dresden – Eine Buchvorstellung des Journalisten Constantin Schreiber hat am Mittwochabend (7. Oktober) in Dresden Proteste ausgelöst. Rund 100 pro-palästinensische Demonstranten versammelten sich vor einer Thalia-Buchhandlung, in der der frühere „Tagesschau“-Sprecher sein neues Buch „Die Kraft des Islam“ präsentierte. Sechs Polizisten eskortierten den 47-Jährigen zum Veranstaltungsort, wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) berichtet.

 

Die Teilnehmer warfen Schreiber vor, antimuslimischen Rassismus zu verbreiten. Der Journalist suchte trotz der Proteste das Gespräch mit Demonstranten. Auf Instagram erklärte er, Sprachlosigkeit sei keine Lösung.

 

Nach Polizeiangaben verlief die Kundgebung friedlich. Allerdings wird gegen zwei Männer im Alter von 16 und 23 Jahren wegen des Anfangsverdachts der Volksverhetzung ermittelt. Sie sollen während der Demonstration „Jalla, jalla, Intifada“ gerufen haben.



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