Vermischtes
Newsroom

Tarifabschluss bei dpa: Gehälter steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent

Einigung nach intensiven Verhandlungen und Warnstreik.

Berlin – Die Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erhalten in den kommenden zwei Jahren durchschnittlich 6,5 Prozent mehr Einkommen. Darauf verständigten sich die Gewerkschaften DJV und ver.di mit der Geschäftsführung der dpa am Abend des 27. März in Berlin nach einer fünften Verhandlungsrunde.

 

Konkret steigen die Tarifgehälter für Redakteurinnen und Redakteure der dpa sowie die Grundgehälter bei dpa infocom, dpa English Services und Rufa ab dem 1. April um 110 Euro und ab dem 1. Juli um weitere 90 Euro. Ab dem 1. Juli 2027 ist eine zusätzliche Erhöhung um 2,5 Prozent vorgesehen.

 

Volontärinnen und Volontäre erhalten rückwirkend ab dem 1. März monatlich 200 Euro mehr, gefolgt von einer weiteren Steigerung um 2,5 Prozent ab Juli 2027. Der Tarifvertrag läuft 24 Monate bis Ende 2027.

 

Den Verhandlungen war ein eintägiger Warnstreik vorausgegangen, zu dem DJV und ver.di aufgerufen hatten. Der DJV-Verhandlungsführer Christian Wienzeck erklärte: „Dass dieser Abschluss trotz der schwierigen Situation möglich wurde, ist zu ganz wesentlichen Teilen den Kolleginnen und Kollegen zu verdanken. Mit dem ersten ganztägigen Warnstreik in der Geschichte der dpa wenige Tage vor der fünften Verhandlungsrunde haben sie ein deutliches Zeichen gesetzt und die Verhandlungen entscheidend vorangebracht.“

 

 

Sie möchten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen – und sich über Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter.

 

Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen möchten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an georg.taitl@oberauer.com.