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taz freut sich über breite Unterstützung für Digital-Kurs

Nach dem Ende der gedruckten Werktagsausgabe zieht die taz eine erste Bilanz ihrer „Seitenwende“. Fast neun von zehn bisherigen Print-Abonnentinnen und -Abonnenten sind beim Wechsel zur digitalen Tagesausgabe geblieben.

Berlin – Die Tageszeitung taz sieht ihren Wechsel von der gedruckten Werktagsausgabe zu einer digitalen Tagesausgabe bestätigt. Wie der Verlag mitteilte, sind 89,3 Prozent der bisherigen Print-Abonnentinnen und -Abonnenten beim neuen Modell geblieben.

 

Die sogenannte „Seitenwende“ gilt als medienhistorischer Schritt: Erstmals habe eine überregionale Tageszeitung ihre gedruckte Tagesausgabe vollständig eingestellt und durch ein digitales E-Paper ersetzt. Ursprünglich hatte die Redaktion erwartet, rund 70 Prozent der Abonnentinnen und Abonnenten halten zu können.

 

Ausgehend von knapp 14.600 Print-Abos im Oktober 2025 nutzten damit fast neun von zehn Leserinnen und Lesern weiterhin ein Angebot der Zeitung. Rund 70 Prozent entschieden sich für ein Kombi-Abo aus digitaler Tagesausgabe und der weiterhin gedruckten wöchentlichen Ausgabe „wochentaz“.

 

taz-Geschäftsführer Andreas Marggraf sprach von einem Erfolg des Transformationskurses. Die hohe Quote zeige, dass viele Leserinnen und Leser der Zeitung vertrauten und den Wandel unterstützten.

 

Chefredakteurin Katrin Gottschalk verwies darauf, dass unabhängiger Journalismus zukunftsfähig bleibe, wenn er von einer solidarischen Community getragen werde. Die Reichweite der taz sei derzeit so hoch wie noch nie.

 

 

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