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Tränengas gegen Julian Reichelt

Tränengas gegen Julian Reichelt Von Reichelt selbst gepostet: Lindgren mit dem siebenjährigen Reichelt.

Was Micky Beisenherz in seinem Podcast über den „Nius“-Chefredakteur sagt – und was das mit Astrid Lindgren zu tun hat.

Berlin – Alles begann mit einem Bild des siebenjährigen Julian Reichelt. Der „Nius“-Chefredakteur hatte es selbst gepostet. Zu sehen sind Astrid Lindgren und der kleine Julian. Die betagte Schriftstellerin umarmt ihn auf dem Bild liebevoll. Er habe die Autorin für ein Interview im Rahmen eines Projekts mit dem Titel „Kinder interviewen Astrid Lindgren“ getroffen, erklärt Reichelt auf seinem X-Account.

 

Nachdem Reichelt das Foto geteilt hatte, zeigte sich Beisenherz in seinem Podcast davon „berührt“. Das Bild habe ihn zu dem Gedanken gebracht, dass auch jemand wie Reichelt einst ein „junges, unschuldiges, hoffnungsvolles Kind“ gewesen sei. Zudem habe Astrid Lindgren den Jungen offenbar so sympathisch gefunden, dass sie ihn an sich gedrückt habe, sagt der Podcaster, Fernsehmoderator und Autor (RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“) in seinem Podcast „Beisenherz und Polak“.

 

Dann kommt es knüppeldick. Beisenherz: „Wenn Astrid Lindgren gewusst hätte, wie sich das alles entwickelt, dann hätte sie wahrscheinlich erst zum CS-Gas (Anm.: Tränengas) gegriffen.“

 

„Die Gewaltfantasie gegen den siebenjährigen Julian Reichelt ist der vorläufige Negativhöhepunkt einer obsessiven Beschäftigung von Micky Beisenherz mit dem Medienportal ‚Nius‘. Ständig redet er von ‚Nius‘ oder bezeichnet das Medium auf X als ‚Crackhöhle‘. Kürzlich hatte er im selben Podcast erklärt, er habe ‚eine aufrichtige Abscheu gegen Julian Reichelt, gegen ‚Nius‘ und alles, was damit zusammenhängt‘“, reagiert Reichelt.

 

Man habe RTL um eine Stellungnahme gebeten, schreibt Reichelt weiter, aber noch keine Antwort erhalten.

 

 

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