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Newsroom – Tim Gieselmann

US-Botschaft verweigert Begründung für Ausladung von „Tagesspiegel“-Redakteurin

Die US-Botschaft in Berlin äußert sich nicht zu den Gründen für die Ausladung der „Tagesspiegel“-Redakteurin Farangies Ghafoor von einem Journalistenprogramm. Der DJV fordert eine Klärung des Vorfalls.

Berlin. Die US-Botschaft in Berlin verweigert eine Begründung für die Ausladung der „Tagesspiegel“-Redakteurin Farangies Ghafoor von einem Journalistenprogramm. Vizebotschafter Alan Meltzer sagt, dass ihm die Richtlinien keinen Kommentar dazu erlauben würden. Chefredakteur Christian Tretbar hatte sich schriftlich an Meltzer gewandt, da er einen Zusammenhang mit kritischer Berichterstattung vermutete.

 

Die Botschaft hatte Ghafoor im September 2025 kurz vor ihrem Abflug mitgeteilt, das Morrow-Programm falle aus, was sich jedoch im Nachhinein als unwahr herausstellte. Auch eine ungarische Teilnehmerin sei ausgeladen worden, recherchieren die „Süddeutsche Zeitung“ und das NDR-Medienmagazin „Zapp“. Ihr sei eigener Aussage nach gesagt worden, dass sie eine neuerliche „Sicherheitsprüfung“ nicht bestanden habe. Der DJV hat die USA zu einer Klärung des Vorfalls aufgefordert.

 

 

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