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Verband fordert: Stipendien für Künstler auch für freie Journalisten

„Die Kultur- und Medienpolitik darf freie Journalisten nicht im Stich

lassen“, erklärt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall.

Berlin – Der Deutsche Journalisten-Verband appelliert an Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die geplanten Stipendien für freischaffende Künstler auch freien Journalistinnen und Journalisten zukommen zu lassen. Der DJV bezieht sich dabei auf Berichte, nach denen eine Aufstockung der Künstlerstipendien von 8,5 Millionen auf 52 Millionen Euro vorgesehen ist. Ein Stipendium soll einen Umfang von rund 1.000 Euro monatlich haben. Grund soll die schwierige Situation der Solo-Selbstständigen in der Coronakrise sein.

 

„Die Kultur- und Medienpolitik darf freie Journalisten nicht im Stich lassen“, fordert DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. „Wie keine andere Berufsgruppe im Journalismus leiden die Freien unter den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie, die durch bestehende Hilfsprogramme nur unzureichend abgemildert wurden.“ Das habe in einigen Fällen bereits zur Aufgabe des Berufs geführt. Die Kulturstaatsministerin dürfe nicht übersehen, dass gerade die Freien bei der Kulturvermittlung eine ganz tragende Rolle spielen, weil ohne ihre Berichterstattung und Analysen viele Kulturereignisse der breiten Öffentlichkeit gar nicht bekannt würden.

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