Vermischtes
Newsroom

Verband verurteilt Zerstörung des ARD-Studios in Kiew

Der DJV hat die Zerstörung des Studios infolge eines russischen Raketenangriffs scharf kritisiert. Der Verband spricht von einem Angriff auf die Rundfunkfreiheit und die unabhängige Berichterstattung.

Berlin –  Das ARD-Studio in Kiew ist in der Nacht zum 24. Mai bei einem massiven russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt zerstört worden. DJV-Bundesvorsitzender Mika Beustererklärte, dabei habe es sich um „einen Angriff auf die Rundfunkfreiheit und die kritische und unabhängige Berichterstattung“ gehandelt.

 

Der Verband erklärte sich solidarisch mit Studioleiter Vassili Golod und dessen Team. Zugleich bezeichnete Beuster es als „Riesenglück“, dass niemand aus dem ARD-Team verletzt worden sei.

 

Der DJV erinnerte zudem daran, dass seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 wiederholt Journalistinnen und Journalisten ums Leben gekommen seien. Auch in russischer Haft seien Medienschaffende gestorben. Beuster erklärte weiter, dies zeige, dass Russlands Präsident Wladimir Putin neben der Zivilbevölkerung auch die freie Berichterstattung im Visier habe. Der Krieg müsse beendet werden.

 

 

Sie möchten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen – und sich über Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter.

 

Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen möchten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an georg.taitl@oberauer.com.