Vermischtes
Newsroom – Georg Taitl

WELT erinnert mit Sonderprogramm an den Terrorangriff der Hamas

Zum dritten Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel ändert WELT sein Programm. Geplant sind Live-Berichte aus Israel und Berlin sowie zwei Dokumentationen. Jan Philipp Burgard startet zudem mit der neuen Reihe „Inside Israel“.

Berlin – WELT widmet dem dritten Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ein Sonderprogramm. Der Nachrichtensender berichtet an diesem Mittwoch ab dem frühen Morgen über das Gedenken und zeigt am Abend zwei Dokumentationen.


Ab 7.15 Uhr sind Live-Berichte geplant. Zu Gast im Studio sind unter anderem der israelische Botschafter Ron Prosor und die frühere israelische Sonderbotschafterin Melody Sucharewicz. Jan Philipp Burgard berichtet aus Tel Aviv, Reporter Max Hermes aus Berlin. Ab 15 Uhr will WELT unter anderem die zentrale Gedenkveranstaltung am Bebelplatz und politische Demonstrationen in der Hauptstadt begleiten.


Neue Reihe mit Jan Philipp Burgard
Um 20.15 Uhr startet die Reportage-Serie „Inside Israel mit Jan Philipp Burgard“. Für die erste Folge „7. Oktober – der Tag, der alles veränderte“ besucht der Axel Springer Global Reporter für den Nahen Osten Orte, an denen die Folgen des Angriffs weiterhin sichtbar sind.


Im zerstörten Kibbuz Nir Oz trifft Burgard die ehemalige Hamas-Geisel Gadi Moses, der 482 Tage im Gazastreifen festgehalten wurde. Begleitet von israelischen Streitkräften steigt der Journalist zudem rund 40 Meter tief in ein Tunnelsystem der Hamas hinab. In Jerusalem spricht er mit Israels Staatspräsident Jitzchak Herzog. Die Reportage beschäftigt sich auch mit der internationalen Kritik an der israelischen Kriegsführung.


Dokumentation mit Leon Weintraub
Um 21.10 Uhr folgt „L'dor Vador – Von Generation zu Generation“. Die Dokumentation der Brüder Dean und David Körzdörfer begleitet den 100-jährigen Holocaust-Überlebenden Leon Weintraub an Orte seiner Verfolgung, darunter Lodz, Chelmno und Auschwitz.


Der Film beschäftigt sich mit der Frage, wie die Erinnerung an die Shoah bewahrt werden kann, wenn immer weniger Zeitzeugen davon berichten können.


WELT-Chefredakteur Helge Fuhst begründet die ausführliche Berichterstattung auch mit der Entwicklung des Antisemitismus seit dem 7. Oktober 2023. „Für uns bei WELT ist das Existenzrecht Israels nicht verhandelbar“, sagt Fuhst. Die Verantwortung des Senders sei es, zu recherchieren und zu berichten, „wenn jüdisches Leben in Gefahr ist“.

 

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