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Correctiv verstärkt Redaktion mit AfD- und Osteuropa-Expertinnen

Correctiv verstärkt Redaktion mit AfD- und Osteuropa-Expertinnen Lena Köpsell (Foto: Ivo Meyer)

Das gemeinnützige Medienhaus baut seine Recherchekapazitäten aus: Silvia Stöber übernimmt den Schwerpunkt Osteuropa und Sicherheitspolitik, Lena Köpsell berichtet künftig vor allem über die AfD und Innenpolitik.

Essen – Correctiv holt AfD- und Osteuropa-Expertinnen in die Redaktion. Das gemeinnützige Medienhaus will die Kapazitäten für langfristig angelegte, gesellschaftlich relevante Recherchen mit zwei erfahrenen Reporterinnen ausbauen.

 

Silvia Stöber ist seit Jahresanfang bei Correctiv als Senior-Reporterin Osteuropa im Einsatz. Stöber kommt von tagesschau.de, wo sie zuletzt als Redakteurin im Ressort Investigativ gearbeitet hat. Im Verlauf ihrer journalistischen Laufbahn war sie Mitarbeiterin weiterer Medien wie Deutschlandradio und Deutsche Welle sowie Autorin für Publikationen, darunter „Tagesspiegel“, „Zeit“, „Neue Zürcher Zeitung“ und „Internationale Politik“. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Sicherheits- und Außenpolitik mit einem Fokus auf die Länder östlich der EU.

 

Bei Correctiv soll sie den Schwerpunkt Osteuropa und Sicherheitspolitik vertiefen, insbesondere die politische Entwicklung rund um Russland und die Ukraine, und Recherchekooperationen koordinieren. 2023 erschien ihr Buch „Mord im Tiergarten. Putins Staatsterror in Europa“ im Verlag Herder, das ihre Expertise im Bereich Sicherheitspolitik und internationale Recherchen unterstreicht.

 

Lena Köpsell arbeitet seit Januar 2026 bei Correctiv als Reporterin im Bereich Innenpolitik mit Schwerpunkt AfD. Nach ihrem Volontariat bei der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ (MAZ) und dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) recherchierte sie als Reporterin zu Rechtsextremismus und Reichsbürgerbewegungen in Brandenburg. Zuletzt berichtete sie als Korrespondentin für den Evangelischen Pressedienst (epd) aus dem politischen Berlin.

 

Bei Correctiv verantwortet Köpsell die Berichterstattung über die AfD, insbesondere über ein mögliches Verbotsverfahren.

 

Als größtes gemeinwohlorientiertes Medienhaus Deutschlands richtet sich Correctiv bei der Themenwahl nicht nach Reichweitenlogiken, sondern nach gesellschaftlicher Relevanz und öffentlichem Interesse. 2026 will Correctiv weiter in die Redaktion investieren, um Kapazitäten für Recherchen zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit auszubauen.

 

 

 

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