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Newsroom – Henning Kornfeld

Hasnain Kazim schreibt Kolumne für den „Spiegel“

Hasnain Kazim schreibt Kolumne für den „Spiegel“ Hasnain Kazim (Foto: Peter Rigaud)

Der Journalist und Autor veröffentlicht ab sofort jeden Freitag die Kolumne „Post von Kazim“. Zum Auftakt beschäftigt er sich mit der Frage, wie rechtsextreme und linksextreme Gewalt wahrgenommen werden.

Berlin – Hasnain Kazim schreibt ab sofort jeden Freitag eine Kolumne für den „Spiegel“. Sie heißt anspielungsreich „Post von Kazim“. Der Autor und Journalist will sich darin mit Themen aus Politik, Gesellschaft und Religion beschäftigen, aber bloß nicht die Erwartungen einzelner Milieus bedienen.

Die erste Ausgabe von „Post von Kazim“ ist bereits erschienen. Es geht darin um die Frage, ob rechtsextreme Gewalt empörender ist als linksextreme.

 

Der Titel der Kolumne erinnert zunächst an „Post von Wagner“, die legendäre Kolumne des im vergangenen Jahr verstorbenen Franz Josef Wagners (mittlerweile durch „Mail von Marteinstein“ ersetzt). Der „Spiegel“ nennt aber eine andere Erklärung für den Titel: Er sei eine Anlehnung an Hasnain Kazims Buch „Post von Karlheinz“. Darin antwortet der Autor auf Hassmails seiner Leserinnen und Leser.

 

Hasnain Kazim, Jahrgang 1974, lebt als Autor in Wien. Der gebürtige Oldenburger wuchs im Alten Land vor den Toren Hamburgs und in Karatschi, Pakistan, auf. Er studierte Politikwissenschaft und war Marineoffizier, bevor er begann, als Journalist zu arbeiten. Bis 2019 arbeitete er schon einmal für den „Spiegel“, davon die meiste Zeit als Auslandskorrespondent mit Stationen in Islamabad, Istanbul und Wien. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt erschien im März sein Werk „Der Islam und ich: Was mich meine Familie, meine norddeutsche Heimat und mein Leben in muslimischen Ländern über den Islam gelehrt haben“.

 

„Mit meinen Texten gehe ich Menschen in ganz unterschiedlichen politischen und weltanschaulichen Lagern zuverlässig auf die Nerven“, schreibt Kazim in einer Mitteilung des „Spiegel“. „Das spricht dafür, dass ich nicht bloß die Erwartungen eines bestimmten Milieus bediene.“

 

 

 

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