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"Westfälische Rundschau" jetzt auch ohne Chefredakteur

Für die Gewerkschaften ist die "Westfälische Rundschau" nur noch die "Zombie-Zeitung". Jetzt verliert die Tageszeitung mit Stammsitz Dortmund auch ihren Chefredakteur.

Essen - Am Mittwochmorgen hat die Funke Mediengruppe die exklusive kress.de-Personalie von Dienstagabend bestätigt. Viel Lob gibt es zum Abschied von Funke-Geschäftsführer Manfred Braun.

Braun sagt zum Abschied: "Malte Hinz hat die Führung der Westfälischen Rundschau in schwerer Zeit übernommen. Er hat sich mit ganzer Kraft für sein Blatt eingesetzt. Insbesondere die Ausbildung junger Kollegen lag ihm am Herzen. Für sein Engagement danken wir ihm sehr und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute."

Malte Hinz wurde im Dezember 2008 zum WR-Chefredakteur berufen. Zuvor hatte er die Redaktion der "Westfälischen Rundschau" in Lünen als Lokalchef geleitet. Seine journalistische Laufbahn startete der gebürtige Beckumer 1971 als Volontär beim "Hellweger Anzeiger", wo er danach als Redakteur tätig war. 1977 wechselte er schließlich zur "Westfälischen Rundschau". Zudem war Malte Hinz von 1984 bis 2008 Betriebsratsvorsitzender bei der WR und übte vier Jahre lang (2004 bis 2008) das Amt des Bundesvorsitzenden der Deutschen Journalisten-Union (dju) in Verdi aus. (B.Ü.)

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