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dpa

Geringere Werbeeinnahmen in Deutschland belasten RTL-Ergebnis

Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn sank zwischen Juli und September um 7 Prozent auf 106 Millionen Euro.

Luxemburg (dpa) - Sinkende Fernseh-Werbeeinnahmen in Deutschland haben im dritten Quartal Spuren in der Bilanz des TV-Konzerns RTL Group hinterlassen. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn sank zwischen Juli und September um 7 Prozent auf 106 Millionen Euro wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz stieg dennoch dank guter Digitalgeschäfte und den wachsenden Erlösen bei der Produktionstochter Fremantle um 3,6 Prozent auf 1,42 Milliarden Euro.

RTL Group-Chef Bert Habets betonte, die durchwachsenen Entwicklung der europäischen Werbemärkte zeige, dass der Konzern mit dem Ausbau seiner Streamingangebote und dem Ausbau der Produktion lokaler Inhalte auf dem richtigen Weg sei. Bertelsmann agiere hier aufgrund seine internationalen Präsenz und der Vielfalt seiner Umsatzquellen aus einer Position der Stärke.

Derzeit erzielt die RTL Group noch rund 46 Prozent ihrer Einnahmen mit Fernsehwerbung, knapp 20 Prozent mit TV-Produktionen und knapp 15 Prozent durch Digitalaktivitäten. Der Rest entfällt auf andre Erlösquellen wie Radiowerbung und Plattformgeschäfte.

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