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Verband fordert Freispruch für DW-Reporter Alican Uludağ

Vor einem Gericht in Ankara hat der Prozess gegen den Deutschen-Welle-Reporter Alican Uludağ begonnen.

Berlin – Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert den Freispruch für den Reporter der Deutschen Welle, Alican Uludağ. Vor einem Gericht in Ankara hat am Donnerstag der Prozess gegen den Journalisten begonnen.


Uludağ werden Präsidentenbeleidigung, die Verbreitung irreführender Informationen sowie wiederholte Herabwürdigung der Türkei vorgeworfen. Die Anklage bezieht sich auf einen X-Post, den er vor rund anderthalb Jahren veröffentlicht hatte. Darin hatte er Maßnahmen der türkischen Regierung kritisiert, die zur Freilassung möglicher IS-Terroristen geführt haben sollen.

 

DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster bezeichnete die Vorwürfe als unbegründet und sprach von kritischem Journalismus. Uludağ müsse freigesprochen und unverzüglich auf freien Fuß gesetzt werden, so Beuster.

 

Der Journalist berichtet seit mehreren Jahren für die Deutsche Welle aus der Türkei und war vor rund drei Monaten festgenommen worden. Neben dem DJV und der Deutschen Welle hatten auch weitere Organisationen gegen die Inhaftierung protestiert.

 

 

 

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