Vermischtes
Newsroom – Inge König

Abschied von „Was wäre, wenn …?“: Christoph Koch beendet seine Kolumne bei „brand eins“

Abschied von „Was wäre, wenn …?“: Christoph Koch beendet seine Kolumne bei „brand eins“ Christoph Koch (Foto: Urban Zintel Penguin House)

Fast acht Jahre lang hat Koch alternative Denkmodelle entworfen und gesellschaftliche Gewissheiten hinterfragt. Nun sucht er für die Kolumne eine neue Heimat.

Hamburg – Nach fast 100 Folgen endet die Kolumne „Was wäre, wenn …?“ von Christoph Koch im Magazin „brand eins“. Rund acht Jahre lang schrieb Koch dort über Themen wie Erbschaftsteuer – die Abschiedsfolge –, den öffentlichen Nahverkehr oder die deutsche Wiedervereinigung.

 

„Ich durfte mich fragen, was passieren würde, wenn Bayern sich von Deutschland abspaltet, wenn alle Grenzen offen wären oder wenn es keine Schwarzarbeit mehr gäbe“, blickt er zurück. „Mal waren die Szenarien realistischer – oder zumindest denkbar –, wie bei der Zuckersteuer, einem Verbot von Außenwerbung oder den Auswirkungen einer verbindlichen Frauenquote. Mal waren es eher Gedankenexperimente: Was wäre, wenn … wir ewig lebten? Wenn auf der ganzen Welt Frieden herrschte? Wenn die Männer die Kinder bekämen?“

 

An Ideen mangelt es Christoph Koch nach eigener Aussage nicht: „Ich hätte noch Stoff für 100 weitere Folgen gefunden (…). Aber mit jeder neuen Technologie und jeder neuen Debatte tun sich ja wieder neue Denkräume und Szenarien auf. Falls also jemand ein neues Zuhause für dieses kleine, feine Format (und seinen freundlichen, stets pünktlich liefernden Autor, hehe) weiß – let’s talk.“

 

Als Autor für „normale“ Geschichten – von Künstlicher Intelligenz über Kernfusion bis hin zu sanfter Thought-Leader-Verspottung – bleibt Christoph Koch „brand eins“ jedoch erhalten.

 

Zum Abschluss seiner Kolumne bedankt sich Koch bei allen Expertinnen und Experten, „die sich getraut haben, mit mir über diese und andere Fragen nachzudenken“. Sein Dank gilt auch den Leserinnen und Lesern, die häufig Anregungen für neue Kolumnenfolgen lieferten. Besonders würdigt er zudem die Faktencheckerinnen Katja Ploch und Victoria Strathon, „die aus jeder Folge mindestens eine Schlamperei rausfischten, gerne aber auch mal einen kapitalen Denk- oder Rechenfehler“.

 

 

Sie möchten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen – und sich über Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter.

 

Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen möchten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an georg.taitl@oberauer.com.