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FAZ baut digitale Angebote aus und schafft neue Stellen

Die FAZ investiert in den Ausbau ihres digitalen Journalismus und plant rund 30 neue Stellen. Schwerpunkte sind Video, Podcasts, soziale Medien und Künstliche Intelligenz.

Frankfurt – Die FAZ stärkt ihre digitalen Angebote und baut dafür rund 30 Stellen auf. Mit dem Investitionsprogramm will das Medienhaus seine Entwicklung im Bereich Videojournalismus und Podcasts sowie seine Präsenz in den sozialen Medien ausbauen.


Die FAZ setzt damit nach eigenen Angaben in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für Medien bewusst ein Signal und verfolgt eine antizyklische Strategie. Hintergrund ist die Einschätzung, dass gesellschaftliche Entwicklungen starke und unabhängige Medien erfordern, insbesondere mit Formaten, die jüngere Zielgruppen erreichen.

 

„Mit dem Stellenaufbau setzen wir ein Signal: Die FAZ ist in den vergangenen Jahren im digitalen Bereich stark gewachsen und plant konsequent dessen weiteren Ausbau. Wir investieren in Inhalte, Technologie und Produkte, um digitale Reichweite, Bindung und Erlöse nachhaltig zu stärken – und so die Zukunftsfähigkeit des FAZ-Journalismus für diese Gesellschaft zu sichern. In einem medialen und gesellschaftlichen Umfeld, das sich kontinuierlich verändert“, sagt Thomas Lindner, Vorsitzender der Geschäftsführung der FAZ.

 

Im Videojournalismus plant die FAZ zusätzliche Formate, neue Erzählweisen sowie eine stärkere Präsenz auf Plattformen. Parallel dazu sollen die Aktivitäten in sozialen Medien ausgeweitet werden. Im Audio-Bereich ist der Ausbau von Podcast-Angeboten vorgesehen, ergänzt um KI-basierte Formate und Funktionen. Zudem wird die digitale Redaktion verstärkt, um markennahe Themen und den Austausch mit Leserinnen und Lesern auszubauen.

 

„Für die Redaktion heißt der digitale Ausbau: Wir übertragen das, wofür die FAZ steht – unabhängiger Qualitätsjournalismus, analytische Tiefe und verlässliche Einordnung – konsequent in neue Arbeitsweisen und Erzählformen. Wir wollen unsere digitalen Angebote noch klarer auf Nutzen und Relevanz für unsere Leser ausrichten. Zugleich erreicht Journalismus heute viele Menschen – gerade auch jüngere Zielgruppen – zunehmend über Video, Audio und soziale Plattformen; dort wollen wir mit der FAZ-Handschrift sichtbar sein“, sagt Carsten Knop, Herausgeber für die Online-Redaktion.

 

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz. Geplant sind der Ausbau von Kompetenzen sowie ein verstärkter Einsatz von KI in Prozessen, Produktentwicklung und Vertrieb. Auch technische Ressourcen sollen erweitert werden, um Entwicklungsprozesse zu beschleunigen und digitale Produkte weiterzuentwickeln.

 

Die FAZ investiert nach eigenen Angaben seit längerem in digitale Produkte und erreichte im vergangenen Jahr erstmals eine verkaufte Digitalauflage von mehr als 300.000 Exemplaren.

 

 

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