Vermischtes
Newsroom

MDR-Beschäftigte fürchten Einsparungen mehr als die Pläne der AfD

Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt berichten MDR-Mitarbeitende von Anfeindungen und Zuspruch aus der Bevölkerung.

Leipzig – Beim MDR herrscht nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt „Katerstimmung“, sagt Reporterin und Freienvertreterin Annette Schneider-Solis dem „medium magazin“.


Man würde abwarten und „wie das Kaninchen vor der Schlange“ sitzen. Sie berichtet von Anfeindungen, aber auch von Zuspruch aus der Bevölkerung, wo die Erkenntnis wachse, was eine Kündigung des MDR-Staatsvertrags tatsächlich bedeuten würde: „Ihr MDR-Programm wollen sie behalten, nur nicht dafür bezahlen.“


Investigativreporterin Jana Merkel warnt, jetzt nicht in „Schockstarre“ zu verfallen. Sie erlebe ihre Kolleginnen und Kollegen als konzentriert und fokussiert – und arbeite selbst genauso weiter. Größere Sorgen bereite den Mitarbeitenden aktuell der laufende Strukturprozess im Sender.


Freie und befristet Beschäftigte fürchten um ihre Aufträge, da Sendungen auslaufen. Das betreffe „die meisten unmittelbarer als die Pläne der AfD, von denen niemand weiß, ob sie überhaupt umsetzbar sind“, sagt Schneider-Solis.



Sie möchten aktuelle Medien-News, Storys und Praxistipps lesen – und sich über Jobs, Top-Personalien und Journalistenpreise aus Deutschland informieren? Dann abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter.

 

Sie haben Personalien in eigener Sache oder aus Ihrem Medienhaus? Oder ist Ihnen in unseren Texten etwas aufgefallen, zu dem Sie sich mit uns austauschen möchten? Dann senden Sie Ihre Hinweise bitte an georg.taitl@oberauer.com.