Vermischtes
Newroom – Georg Taitl

news aktuell sieht derzeit keinen Anlass für Tarifverhandlungen

Die Geschäftsführung der dpa-Tochter news aktuell reagiert auf Warnstreiks von ver.di. Nach Darstellung des Unternehmens soll der Dialog mit den Beschäftigten fortgesetzt werden.

Hamburg – Bei news aktuell finden Warnstreiks statt, zu denen ver.di aufgerufen hat. Die Gewerkschaft fordert die Aufnahme von Tarifverhandlungen. Die Geschäftsführung des Unternehmens erklärt dagegen, derzeit keinen Anlass für Verhandlungen zu sehen.


Nach Angaben der Geschäftsführung wurden die Arbeitsbedingungen bei news aktuell im Kontext der dpa-Gruppe geprüft. Die Anliegen der Beschäftigten seien zudem in einer unternehmensweiten Townhall erörtert worden. Geschäftsführerin Petra Busch sagt, die Darstellung, die Geschäftsführung verweigere den Dialog, greife zu kurz.


News aktuell ist nach Unternehmensangaben eine 100-prozentige Tochter der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und seit 38 Jahren als Anbieter von Kommunikationsservices, Technologien und Verbreitungslösungen tätig. Die Arbeitsbedingungen seien auf Grundlage des Geschäftsmodells im direkten Austausch mit Beschäftigten und betrieblichen Gremien entwickelt worden.


Die Geschäftsführung erklärt, an diesem Vorgehen festhalten zu wollen. Sie sei weiterhin bereit, mit den Beschäftigten über ihre Anliegen und die Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen zu sprechen.

 

Tarifverhandlungen mit Gewerkschaftsbeteiligung seien aus ihrer Sicht derzeit nicht erforderlich.

 

 

 

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