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Newsroom – Georg Taitl

Selenskyj spricht mit Böhmermann über Trump, Musk und die Zukunft der Ukraine

Selenskyj spricht mit Böhmermann über Trump, Musk und die Zukunft der Ukraine Selenskyj , Böhmermann (r., Foto: ZDF/Peter Oliver Wolff)

Der ukrainische Präsident äußert sich im „ZDF Magazin Royale“ zu den US-Zwischenwahlen und den möglichen Folgen für den Krieg gegen Russland. Dabei hofft er auf zusätzliche Unterstützung aus Washington. Auch über seine Kritik an Elon Musk spricht er ungewöhnlich offen.

Mainz – Jan Böhmermann hat für das „ZDF Magazin Royale“ den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj interviewt. Wie das ZDF mitteilt, sprechen die beiden über Selenskyjs Weg vom Comedian zum Staatspräsidenten, den Ausgang der US-Zwischenwahlen und die Auswirkungen auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das Gespräch ist seit Mittwoch (4. November) im ZDF-Streaming-Portal und auf YouTube verfügbar. Im Fernsehen wird es am Freitag (6. November) um 23 Uhr ausgestrahlt.

 

Selenskyj äußert in dem Interview die Hoffnung, dass der Sieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen zu einer stärkeren Unterstützung der Ukraine führen könnte. „Ich bin den Republikanern auch dankbar, aber die Demokraten sprechen sehr klar von einer Unterstützung der Ukraine, von Hilfe an die Ukraine. Sie sprechen von der Erneuerung der Verbindung zwischen den USA und Europa. [...] Deswegen gibt es die Hoffnung, dass es zu einem Machtgleichgewicht kommt und dass wir mehr Unterstützung bekommen.“

 

Auch mögliche neue Finanz- und Waffenhilfen aus den USA spricht der ukrainische Präsident an: „Wenn der Kongress jetzt von einer starken finanziellen Unterstützung oder Unterstützung durch Waffen spricht, so wie Europa das heute macht und zeigt, dann wird das etwas Positives sein, das Putin beeinflussen wird.“

 

Selenskyj kritisiert Elon Musks Haltung zum Krieg

Ein weiteres Thema ist der Einfluss des Unternehmers Elon Musk auf die amerikanische Politik. Selenskyj würdigt zunächst die Unterstützung durch dessen Raumfahrtunternehmen SpaceX: „Wir sind SpaceX dankbar dafür, dass sie uns die Verbindung zur Verfügung stellen. Das war zu Beginn des Krieges sehr hilfreich.“

 

Zugleich übt er Kritik an Musk: „Aber wir müssen da ganz klar sein: Natürlich gefällt uns seine Haltung zu diesem Krieg nicht.“

 

Neben den politischen Themen geht es in dem Interview auch um den britischen Musiker James Blunt und das Skifahren in Ischgl.

 

 

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