Journalistenpreise
Newsroom – Georg Taitl

Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis 2026 für Sarah Tacke und Dunja Hayali

Der Förderpreis geht an den NDR-Journalisten Manuel Biallas. Wer einen Sonderpreis erhält.

Hamburg – Der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus geht 2026 zu gleichen Teilen an Sarah Tacke, Leiterin der ZDF-Redaktion Recht und Justiz, und ZDF-Moderatorin Dunja Hayali. Das teilte die Jury unter dem Vorsitz von Sandra Maischberger mit.


Die Jury würdigt bei Tacke insbesondere ihren Beitrag zu „Wahrheit und Klarheit im demokratischen Diskurs“. Hayali wird für ihre journalistische Arbeit unter anderem in Reportagen und als Moderatorin von „heute journal“ und „ZDF-Morgenmagazin“ ausgezeichnet.


Den Hanns-Joachim-Friedrichs-Förderpreis erhält der freie NDR-Journalist Manuel Biallas. Er beschäftigt sich nach Angaben der Jury unter anderem mit Migration, sozialer Ungleichheit, Extremismus und Menschenrechten. Als besonderes Beispiel nennt die Jury seine 43-minütige NDR-Story „Die Lüge vom sozialen Aufstieg?“ aus dem Frühjahr 2026.


Ein Sonderpreis geht an die Redaktion der NDR-Sendung „ZAPP“. Die Jury würdigt die Sendung als Beobachter und Kritiker des journalistischen Gewerbes. „ZAPP“ befasse sich unter anderem mit der Berichterstattung über Medien, kontroverse journalistische Themen und die Arbeitsbedingungen von Journalistinnen und Journalisten.


Die Jury begründet ihre Auswahl mit dem wachsenden Druck auf den auf Fakten basierenden Journalismus und der Bedeutung unabhängiger, professioneller Information für die Demokratie.

 

 

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