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Newsroom – Tim Gieselmann

Antisemitismus-Vorwurf gegen „Berliner Zeitung“

Stefan Niggemeier wirft der „Berliner Zeitung“ in der „Süddeutschen Zeitung“ Antisemitismus vor. Anlass ist ein Beitrag zur KI-Debatte.

München/Berlin – Stefan Niggemeier wirft der „Berliner Zeitung“ von Verleger Holger Friedrich in der „Süddeutschen Zeitung“ Antisemitismus vor. Grund ist ein zunächst von Nachrichtenchef Harald Neuber geschriebener Text zur KI-Debatte, der online in Wir-Form umformuliert und mit dem Kürzel der Zeitung versehen worden sei. Dieser erkläre „Juden mal wieder zu den heimlich die Technologie und die Welt Regierenden“, so Niggemeier.

 

Der Text der „Berliner Zeitung“ schreibt, dass hinter vielen KI-Firmen „in entscheidenden Funktionen jüdische Gründer, Investoren und Forscher“ stehen würden. Er fragt anschließend anlässlich der Vorwürfe gegen Mario Voigt, seine Rede zum Holocaust-Gedenken mit KI verfasst zu haben, „ob es nicht moralisch eher angemessener ist, Gedenkworte mit Hilfe von Modellen zu formulieren, die in Unternehmen entstanden sind, die von Nachkommen der Opfer maßgeblich geprägt wurden, als sie ausschließlich von Nachkommen der Täter formulieren zu lassen“.

 

Für Niggemeier handelt es sich um „Antisemitismus in einem philosemitischen Gewand“.

 

 

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