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Journalisten sehen KI-Einsatz in der PR kritisch

Künstliche Intelligenz hält in Pressestellen und Agenturen zunehmend Einzug. Viele Journalisten stehen laut einer neuen Studie KI-generierten Pressemitteilungen und Themenvorschlägen jedoch skeptisch gegenüber.

Berlin – 53 Prozent der weltweit befragten Journalisten lehnen den Einsatz von KI zur Erstellung von PR-Inhalten ab, berichten die „Wirtschaftsjournalist:in“. Als Gründe nennen sie unter anderem eine steigende Spam-Flut, mangelnde Qualität sowie fehlende Personalisierung. 21 Prozent bewerten den Einsatz positiv, ein Viertel der Befragten hat dazu keine klare Meinung. Das geht aus dem „State of the Media Report 2026“ des PR-Dienstleisters Cision hervor.

 

Besonders ausgeprägt ist die Skepsis in Nordamerika. Dort geben 39 Prozent der Befragten an, KI-generierte PR-Inhalte stark abzulehnen. In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) liegt dieser Wert bei 25 Prozent, im asiatisch-pazifischen Raum bei acht Prozent.

 

Der Report zeigt zugleich, dass PR-Materialien für viele Journalisten weiterhin eine wichtige Rolle spielen. 66 Prozent der Befragten nennen Pressemitteilungen, Media Kits und ähnliche Inhalte als eine ihrer wichtigsten Quellen für Story-Ideen und Recherchen. Zudem nutzen viele Journalisten heute mehrere Kanäle parallel: Fast die Hälfte betreut neben ihrer eigentlichen journalistischen Tätigkeit auch Websites, rund ein Viertel produziert Newsletter oder Podcasts.


Für den Report befragte Cision Anfang 2026 insgesamt 1.899 Journalisten aus 19 Ländern, darunter Deutschland, die USA, Großbritannien und Frankreich.
 
Den „State of the Media Report 2026“ gibt es hier.

 

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