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„Möchten Sie einmal Investigativjournalist sein?“ – „Correctiv“ macht Recherche zum Spiel

Hinweise verfolgen, Fakten prüfen und eine Recherche vor der Chefredaktion verteidigen: Mit dem neuen Spiel „Projekt G“ will „Correctiv“ zeigen, wie investigative Recherche funktioniert.

Berlin – Wie arbeitet ein Investigativjournalist? Dieser Frage widmet sich das neue Spiel „Projekt G“, das das Medienhaus „Correctiv“ entwickelt hat. Das Spiel soll investigative Recherchen erlebbar machen und richtet sich sowohl an private Spielrunden als auch an Workshops und Bildungsprogramme.


Im Mittelpunkt steht ein fiktiver Recherchefall: Ein anonymer Brief erreicht eine Redaktion und enthält eine Einladung zu einem geheimen Treffen mit bedrohlichen Absichten. Nachdem eine Journalistin ausfällt, übernehmen die Spielenden die Recherche. Sie verfolgen Hinweise, prüfen Fakten und versuchen herauszufinden, wer hinter dem Treffen steckt.


Laut „Correctiv“ arbeiten die Teilnehmenden dabei ähnlich wie Investigativjournalisten. Gefragt seien Teamarbeit, Geschick und analytisches Denken. Die Ergebnisse müssen schließlich vor einer Chefredaktion verteidigt werden.


Die Geschichte basiert nach Angaben des Medienhauses auf einer tatsächlichen Recherche. Ziel des Spiels sei es, komplexe Informationen gemeinsam ans Licht zu bringen und nachvollziehbar zu machen, warum Journalismus für eine demokratische Gesellschaft wichtig ist. Zum Abschluss gibt Reporter Jean Peters Einblicke in die Hintergründe der Recherchearbeit.


Mit „Projekt G“ setzt „Correctiv“ nach eigenen Angaben seine Strategie fort, journalistische Inhalte mit neuen Formaten zugänglich zu machen. Neben klassischen Artikeln sollen auch interaktive Angebote Wissen vermitteln und auf veränderte Nutzungsgewohnheiten reagieren.


Das Spiel eignet sich für Spieleabende mit Freunden und Familie ebenso wie für den Einsatz in Schulen, Unternehmen, Museen oder ehrenamtlichen Initiativen. Es soll Wissen ohne Lerndruck vermitteln und den journalistischen Arbeitsalltag authentisch und interaktiv erfahrbar machen.


„Projekt G“ kann bereits vorbestellt werden und soll im Herbst im Shop des CORRECTIV-Verlags erscheinen.

 

 

 

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