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Pressearchiv statt Paywall: So wird Genios zum Recherche-Werkzeug

Pressearchiv statt Paywall: So wird Genios zum Recherche-Werkzeug Sebastian Meineck

Sebastian Meineck zeigt, wie Genios bei der Recherche helfen kann. Das Pressearchiv bündelt Artikel aus Hunderten deutschsprachigen Medien und bietet dabei auch Zugriff auf Inhalte hinter Paywalls – 3 Tipps.

Berlin – Wer journalistisch recherchiert, kennt das Problem: Ein wichtiger Artikel ist hinter einer Paywall verschwunden, eine Meldung liegt Jahre zurück oder eine bestimmte Information findet sich nur in einer Regionalzeitung.

 

Im „medium magazin“ stellt Sebastian Meineck Genios als Recherche-Werkzeug vor und zeigt drei Funktionen, die den Umgang mit dem Pressearchiv erleichtern. Besonders nützlich sind die große Auswahl an Medien, die Such- und Filtermöglichkeiten sowie die KI-Suche, die ihre Antworten mit Quellen belegt. Drei Funktionen:

 

Genios-Pressearchiv: Legal Paywalls überwinden
Wofür braucht man das? Auf Genios kann man Artikel aus Hunderten deutschsprachigen Medien finden – auch solche, die eigentlich hinter Paywalls stecken. Vertreten sind überregionale Zeitungen und Magazine wie „Der Spiegel“, „Süddeutsche Zeitung“ und NZZ, aber auch Fachzeitschriften und allerlei regionale Medien von A wie „Aachener Nachrichten“ bis Z wie „Zürichsee-Zeitung“.
Wie funktioniert das? Hinter dem Pressearchiv steckt das Münchner Unternehmen GBI-Genios. Einen besonders günstigen Zugang gibt’s per Bibliotheks-Ausweis von mehr als 80 teilnehmenden Bibliotheken. Beim Verbund der Berliner Bibliotheken (VÖBB) zum Beispiel zahle ich dafür zehn Euro im Jahr, also rund 83 Cent pro Monat. Viele Städte verkaufen die Ausweise online, man muss dafür also nicht einmal vor Ort sein.
Was muss man beachten? Die Menge der Suchergebnisse kann einen umhauen. Zum Suchbegriff „Hitzewelle“ liefert das Genios-Archiv zum Beispiel mehr als 140.000 Artikel, die ältesten aus dem Jahr 1996. Filtern lassen sich die Ergebnisse unter anderem nach Zeitraum, Quelle und Region. Ein praktisches Balkendiagramm zeigt die Anzahl der Treffer im Zeitverlauf, etwa pro Jahr oder Monat.

 

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