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Doku beleuchtet WikiLeaks, Julian Assange und Grenzen der Pressefreiheit

Ein neues ARD-Radiofeature widmet sich der Geschichte von WikiLeaks, der Rolle von Julian Assange und der Frage nach der Widerstandsfähigkeit kritischen Journalismus in demokratischen Gesellschaften.

Köln – Mit dem Radiofeature „Kampf der Geheimhaltung“ legen Lea Eichhorn und John Goetz eine Dokumentation über Julian Assange, WikiLeaks und die Entwicklung der Pressefreiheit vor.

 

Ausgangspunkt ist die Gründung der Plattform vor rund 20 Jahren mit dem Ziel radikaler Transparenz durch die anonyme Veröffentlichung vertraulicher Dokumente, Videos und Fotos.

 

Bekannt wurde WikiLeaks unter anderem durch die Veröffentlichung geheimer Militärdokumente im Jahr 2010. Assange wurde in den USA wegen Spionage und Geheimnisverrats angeklagt, erhielt zwischenzeitlich politisches Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London und verbrachte anschließend mehrere Jahre in Haft. Im Sommer 2024 kam er frei.

 

Die Dokumentation geht der Frage nach, wie belastbar unabhängiger Journalismus ist, wenn auch demokratisch gewählte Regierungen gegen Medien vorgehen, die sensible Informationen veröffentlichen. Zudem wird untersucht, welche Bedeutung das Konzept radikaler Transparenz heute noch hat.

 

Lea Eichhorn arbeitet als Journalistin für Hörfunk, Online und Fernsehen mit Schwerpunkt auf Medienwirkungen und ist unter anderem für die NDR-Medienredaktion ZAPP tätig. John Goetz ist Journalist in der NDR Investigation, arbeitete mit WikiLeaks zusammen und ist Autor mehrerer Dokumentarfilme, unter anderem über Assange und Edward Snowden.

 

Das ARD-Radiofeature ist seit Montag, 4. Mai 2026, in der Audio-Plattform ARD Sounds verfügbar. 

 

 

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